Häufige Fragen

Fragen und Antworten.

 Wer kann Spender werden?

Spender werden kann prinzipiell jede gesunde und mindestens 50 kg schwere Person im Alter von 18 bis 55 Jahren. Gewisse Erkrankungen schließen jedoch eine Spende aus. Hierdurch wird sichergestellt, dass für Spender und Patient durch eine Spende kein erhöhtes Risiko besteht. Für weitere Informationen empfehlen wir die Seite der Stammzellenspenderdatei Süd Mehr erfahren » 

 Was geschieht bei der Typisierung?

Am Aktionstag wird ihnen eine Blutprobe mit 6ml entnommen. Außerdem werden ihre persönlichen Daten in die Datenbank aufgenommen. 

 Was geschieht nach der Typisierung?

Nachdem die Blutprobe im Labor angekommen ist, findet die Typisierung statt. Dabei werden die individuellen Gewebemerkmale HLA-Merkmale) erkannt. Nach der Typisierung werden diese zusammen mit Ihrer Spendernummer in anonymisierter Form an das ZKRD Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland in Ulm und an das National Marrow Donor Program (NMDP) in den USA gesendet. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihre Gewebemerkmale für die Suche von Patienten aus der ganzen Welt zur Verfügung. Sollten Ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, so nimmt die Stammzellenspenderdatei Süd Kontakt zu Ihnen auf.

 Wie läuft eine Stammzellenspende ab?

Die meistverwendete Methode ist nicht wie im Volksmund bekannt die Transplantation von Knochenmark sondern eine einer Dialyse-ähnlichen Methode, die periphere Blutstammzellspende. Bei dieser Methode erhält der Spender einen Wirkstoff namens G-CSF, welcher die Blutstammzellen im Körper stimuliert. Dies ist ein Botenstoff, den der Körper bei Infektionen selbst ausschüttet, um eine verstärkte Zellneubildung anzuregen. Im Rahmen dieser 4 Tage dauernden Stimulierung tritt auch ein Teil der blutbildenden Stammzellen für kurze Zeit in das Blut über. Der Spender wird am 5. Tag der Mobilisierung an einen Zellseparator (eine Zentrifuge, die das Blut in seine Bestandteile trennen kann) angeschlossen. So werden die Stammzellen aus dem peripheren Blut des Spenders abgesammelt. Dieser Vorgang dauert etwa 4-5 Stunden und wird ambulant durchgeführt. In 70% aller angeforderten Spenden wählen die Transplanteure dieses Verfahren zur Blutstammzellgewinnung. Langzeitnachwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht belegt.

 Wer steckt hinter der Aktion?

Initiatoren sind die folgenden Lions Clubs aus der Region: Lions Campus Club der Hochschule Neu-Ulm, der Lions Club Illertissen, der Lions Club Elchingen, der Lions Club Ulm/Neu-Ulm, der Lions Club Ulm/Neu-Ulm Alb Donau und der Leo Club Ulm.
Lions Clubs International ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken.

 Was passiert mit meinen persönlichen Daten?

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Stammzellen aus dem Blut unterliegt in Deutschland strengen Richtlinien und Gesetzen. Die wesentlichen Grundlagen dazu finden sich in den GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practise) der EU.